Schülerpraktikum in Dänemark

Dieses Jahr war es wieder soweit! Nach einer langen, pandemischen Pause ging es am 22. April 2022 für 8 Schüler:innen unserer Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School los nach Dänemark. Erneut durften Auszubildende aus den Bereichen Medien, Verwaltung, Großhandel und Gesundheitswesen die wunderschöne Großstadt Odense auf der dänischen Insel Fünen erkunden. Sie haben die Möglichkeit des Erasmus Plus Programms genutzt und ein zweiwöchiges Auslandspraktikum absolviert. Eine lustige und abwechslungsreiche Zeit hatten die Schüler:innen mit den Lehrern StR Martin Klotz, StRin Julia Holzner, StR Clemens Frötschl, StR Martin Tewordt und OStRin Dominique Holzschuh.  

Nach einer 9-stündigen Reise mit der Bahn empfing uns die Erasmus-Koordinatorin des Tietgen Business College, Lisbeth Junker Mathiessen, welche zwei Wochen lang unsere engagierte und motivierte Ansprechperson war, am Bahnhof. Als kleine Gruppe besuchten wir gemeinsam Museen, bekamen eine Stadtführung durch Odense, besuchten die Städte Nyborg und Kopenhagen und gingen gemeinsam Essen. Ein kultureller Vorbereitungskurs auf unsere individuellen Praktikumsstellen und der Besuch eines Deutschunterrichts einer dänischen Klasse der Tietgen Schule durfte natürlich auch nicht fehlen. Dies stärkte intensiv unser interkulturelles Verständnis und unsere englischen Sprachkenntnisse. Noch intensiver wurden unsere Fähigkeiten durch das Praktikum gestärkt. Durch die Arbeit in einem ausländischen, fremdsprachigen Betrieb lernten wir die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem dänischen Arbeits- und Alltagsleben kennen. Das förmliche „Sie“, welches in Deutschland eine hohe Achtung hat, war hier fremd. Kollegen, Angestellte und der Chef wurden geduzt und dennoch respektvoll behandelt. Am Ende dieser aufregenden, ergebnisreichen und spannenden Zeit präsentierten alle Auszubildenden ihre Erfahrungen und Entdeckungen in einem kurzen Vortrag. Und dann ging es am 07. Mai auch schon wieder mit dem Zug zurück nach Bamberg!  

Projekt „Blühfläche“ im Innenhof

Im großen Innenhof der Berufsschule II und III wurde von Schülern und Schülerinnen der Berufsschule III Bamberg Business School und dem Umwelt- und Nachhaltigkeitsteam auf einem etwa 200 Quadratmeter großen Teilstück der weitläufigen Magerrasenfläche eine mehrjährige Blühfläche angelegt.

Die Vorbereitungsarbeiten dazu übernahm der Maschinenring Bamberg unter Leitung von Herrn Mario Remmele. Der städtische Naturschutzbeauftragte Herr Dr. Jürgen Gerdes stand in der Planungsphase des Projekts dem Umweltteam beratend zur Seite und stellte zudem das hochwertige regionale Saatgut dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung. Während der gesamten Maßnahme konnten das Umweltteam und die beteiligten Schüler und Schülerinnen auf die wertvollen Ratschläge und die Unterstützung der Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege Frau Alexandra Klemisch vom Landratsamt Bamberg zählen.

Wenn demnächst hier eine Vielzahl von blühenden Wiesenblumen wachsen, haben Bienen, Hummeln und Insekten wieder eine zusätzliche Möglichkeit, mehr Nahrung in der Stadt zu finden.

Service-Learning-Projekt „EinDollarBrille“

„Mehr als 950 Millionen Menschen bräuchten eine Brille, können sich aber keine leisten.“ Vor diesem Hintergrund startete das Service-Learning-Projekt „EinDollarBrille“ in dem Schuljahr 2021/22 an der Berufsschule 3 in Bamberg. Innerhalb von sechs Wochen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler, im Ausbildungsgang Verwaltungsfachangestellte der 10. Jahrgangstufe, im Service-Learning Projekte Lösungen für konkrete Herausforderungen. Beispielhaft wurden u.a. die Sensibilisierung für den Verein „EinDollarBrille“ über die sozialen Medien oder Konzepte für eine nachhaltige Betreuung von Spendenboxen ausgearbeitet. Für weitere Infos klicken Sie hier.

Besuch der Lier videregaende skole in Drammen, Norwegen

Vom 16.-20.05.22 wurde erneut eine Gruppe von Lehrkräften von der Schulleitung an der Lier Upper Secondary School empfangen. Die Gruppe, bestehend aus Karin Braun, Katharina Jörgensen, Martin Schilling, Martin Tewordt und Jörg Neubauer war in das norwegische Drammen gereist, um sich über Digitalisierung und billinguales Marketing zu informieren und neue Impulse zu bekommen. Cathrin Borgebolle, Rektorin, Nina Forseberg, Konrektorin und Pernille Karella Augedal, Abteilungsleiterin der Lier videregaende skole, stellten die Schule und die Gegebenheiten der beruflichen Bildung in Norwegen vor. Die berufliche Schule in Lier hat sowohl Berufe im kaufmännischen Bereich (Service and Communication, Tourism, Sales) als auch im gewerblich-technischen Bereich (wie z. B. Elektronik, Floristik, und Healthcare). Es gibt dabei einige Besonderheiten wie z. B. dass die Schüler:innen Vollzeit an der Schule sind. Für die Gruppe der BSIII Bamberg Business School war es eine sehr schöne interkulturelle Erfahrung, die nicht nur den Horizont erweitert, sondern auch den Zusammenhalt in der Gruppe gestärkt hat.

Besuch der Lier videregaende skole in Drammen, Norwegen

Nachdem die Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School bereits im Mai 2019 Besuch der Lier videregaende skole in Drammen begrüßen durfte, konnte nach den Reiseeinschränkungen aufgrund der Pandemie nun endlich der Gegenbesuch in Norwegen stattfinden. So besuchten die Ständige Vertreterin des Schulleiters StDin Sabine Schneider, die Fachbetreuerin für das Fach Politik und Gesellschaft (komm.) OStRin Daniela Kern und einer der Verantwortlichen der Modellschule für Werte.BS StR Martin Klotz vom 3. bis 9. April 2022 die berufliche Schule in Skandinavien. 

Das Foto zeigt die 3 Bamberger Lehrkräfte zusammen mit Pernille Karella Augedal, Abteilungsleiterin der Lier videregaende skole im schuleigenen Café.

Projekt WKB 12 „OneDollarBrille“

Im Rahmen eines Schulprojekts plant die 12. Jahrgangsstufe der Kaufleute für Büromanagement gerade ein Spendenprojekt zu Gunsten der „One Dollar Brille“.

Dieses Projekt setzt sich für die Herstellung von günstigen Brillen ein, damit hilfsbedürftige Menschen weltweit wieder sehen und damit am Arbeits- und dem täglichen Leben teilnehmen können.

Dazu starten wir einen Faschingskrapfenverkauf in der Woche vom 21.02 – 25.02.2022.

Hierzu sind alle Schüler:innen eingeladen zu helfen. Ihre Klassenleitung teilt aktuell eine Bestellliste aus, in der Sie sich gerne für einen oder mehrere Krapfen einschreiben können. Der Preis inklusive einer Spende pro Krapfen beträgt 1.50€.

Schüler:innen, welche keine Krapfen möchten aber trotzdem einen Teil dazu beitragen wollen, können gerne bei der jeweiligen Klassenleitung ihren Spendenbetrag abgeben.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Förderpreis der aktiven Bürgerschaft

Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School erhält deutschlandweit ausgeschriebenen Preis

Die Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School wurde von der Stiftung Aktive Bürgerschaft, Berlin, als einzige berufliche Schule mit dem deutschlandweit ausgeschriebenen Förderpreis für ihr Engagement im Bereich Service Learning ausgezeichnet. Mit dem Förderpreis wurden insgesamt 18 Preisträger geehrt, wobei der BS III Bamberg ein Preisgeld von 1.000,00 EUR zuerkannt wurde.

Bereits seit dem Schuljahr 2016/17 wird mit Service Learning an der Staatlichen Berufsschule III Bamberg Business School als Beitrag zur Förderung personaler Kompetenzen in der dualen Ausbildung eine hohe Bedeutung beigemessen. Die Idee wurde zusammen mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Rahmen der Universitätsschulkooperation initiiert. Als zivilgesellschaftlicher Partner konnte unter anderem die Diakonie Bamberg-Forchheim gewonnen werden, mit der bis jetzt drei Serviceprojekte durchgeführt wurden, die sich thematisch in kleinere Teilprojekte untergliederten (Aufbau einer Social-Media-Plattform für die Diakonie, Befragung der Patientenzufriedenheit im Pflegeheim und Chancen- und Risiko-Analyse bei der Fuhrparkumstellung auf E-Mobilität).

Um Service Learning kurz an einem Beispiel vorzustellen, soll hier das Projekt „Chancen- und Risiko-Analyse bei der Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität der Diakonie Bamberg-Forchheim“ dienen. Didaktisch wurde Service Learning dazu in drei Phasen umgesetzt:

  • gemeinsame Auftaktveranstaltung mit Zielformulierung, 
  • dreimonatige Bearbeitungszeit in der Berufsschule mit Beratungssequenzen durch Akteure der Diakonie, schulischer Lehrkräfte sowie Vertreter der Universität,
  • Ergebnispräsentation als Abschlussveranstaltung bei der Diakonie (Lernortkooperation).

Bei der Auftaktveranstaltung wurden den Schüler:innen die karitativen Aktivitäten der Diakonie und das Projektziel vorgestellt. Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten die Auszubildenden konkrete Handlungsempfehlungen aus den vorliegenden Ergebnissen für die Diakonie.

Während der dreimonatigen Bearbeitungsphase haben sich die Auszubildenden in Kleingruppen mit folgenden Teilprojekten beschäftigt:

  • Ökonomische Perspektive: Die Auszubildenden erarbeiteten anhand von realen Daten der Diakonie eine Kosten-Nutzen-Rechnung sowie eine Amortisationsrechnung, um zu ermitteln, ab welchem Zeitpunkt es sich finanziell für die Diakonie lohnen würde, den Fuhrpark auf E-Mobilität umzustellen.
  • Ökologische Perspektive: Die Auszubildenden bearbeiteten die Frage, ob ein E-Auto von der Produktion bis zur Verschrottung wirklich ökologisch sinnvoller ist als ein herkömmliches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.
  • Soziale Perspektive: Hier ging es vorwiegend darum, wie sich E-Mobilität auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten auswirken kann und wie ggf. dadurch die Qualität der Pflegeleistungen beeinflusst wird.

Im Ergebnis hat die engagierte Arbeit der Auszubildenden dazu beigetragen, dass die Diakonie sukzessive E-Autos angeschafft hat, die den dienstlichen Anforderungen der Beschäftigten gerecht werden, um eine qualitativ gute und zuverlässige Pflege zu garantieren.

Einen Eindruck von der Preisverleihung erhalten Interessierte über folgenden Link: https://www.youtube.com/watch?v=GBt6iH76FGM (Zeitintervall 00:57:00 bis 01:08:00).

Glückwünsche aus Politik, Wirtschaft und von der Universität