04.12.2020
DKMS-Projekt

Eintrag vom 27.07.2014


DKMS-Projekt

DKMS-Projekt der 11. Klassen Medizinische Fachangestellte

Die 11. Klassen der angehenden Medizinischen Fachangestellten setzten sich mit einem Projekt zum Thema „Blutkrebs und Knochenmarkspende“ mit der DKMS – Deutsche Knochenmarkspenderdatei auseinander. Die Organisation und Koordination übernahmen OStRin Elisabeth Selzam und StRin Susanne Schubert unter tatkräftiger Mitwirkung der Kolleginnen. Die Grundidee bestand von Anfang an auch darin, die Ergebnisse am „Weihnachtsbasar“ auszustellen, zu informieren und Spenden für die DKMS zu sammeln. Im Zuge des Engagements, mit dem die Schülerinnen sich für das Thema Knochenmarkspende einsetzten, organisierte OStRin Elisabeth Selzam noch eine Typisierungsaktion für alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsschule III.

Die Schülerinnen setzten sich in ihren Klassen mit den Themen Blut, Leukämie und Knochenmarkspende im Rahmen des Fachunterrichts auseinander. Anschließend entwarfen sie verschiedene Informationsplakate: Welche Blutbestandteile gibt es überhaupt und wozu dienen diese? Was ist Leukämie (Blutkrebs)? Wie erfolgt eine Knochenmarkspende? Wie lasse ich mich typisieren und wie erfolgt die tatsächliche Spende? Die DKMS unterstütze die Arbeit mit der Bereitstellung von Informationsmaterial und kleineren Sachspenden, die dann im Rahmen des Quiz, das am „Weihnachtsbasar“ am Informationsstand angeboten wurde, als Preise dienten. Die Plakate wurden mit anderem Informationsmaterial im Schaufenster auf Ebene 4 vor dem Eingang zum Verwaltungstrakt der Berufsschule III ausgestellt.

„Blut“ und „Blutkrankheiten“ wie Leukämie sind ohnehin Unterrichtsthemen. So gelang es den Unterricht mit dem wahren Leben zu verknüpfen und die Schülerinnen gleichzeitig für den guten Zweck zu sensibilisieren und zu zeigen, wie einfach man sich für andere einsetzen kann. Im Zuge der Spendenübergabe (siehe gesonderter Artikel) schickte die DKMS auch einen Vertreter, der den Spendenscheck entgegennahm. Die Organisation DKMS ist seit 1991 nicht mehr förderfähig und daher auf Spenden angewiesen, da eine Typisierung 50 Euro kostet.

In der Auseinandersetzung mit dem Thema erklärten sich insgesamt 20 Schülerinnen der Klasse GMF 11c bereit, sich typisieren zu lassen. Eine Typisierung ist ab 17 Jahren, eine Spende ab 18 Jahren möglich. Die DKMS stellte der Klasse hierfür ein Zertifikat aus. Am Mittwoch, den 16. Juli 2014, bot diese Klasse zudem unter Anleitung zweier Mitarbeiter der DKMS aus Tübingen, Frau Vanessa Kruse und Herrn Martin Kott, eine Typisierung an, die insgesamt ca. 150 Freiwillige gerne nutzten, um sich als Spender registrieren zu lassen.

 

Eine Typisierung erfolgt über eine Speichelprobe, ist also völlig unkompliziert und schmerzfrei erfolgt und kann auch von jedem zu Hause selbst durchgeführt werden. Meist fehlt es jedoch an Informationen und Möglichkeiten für potentielle Spender, sich registrieren zu lassen, wenn keine Aktionen stattfinden oder Erfahrungen im Freundes- oder Familienkreis gemacht werden. Dem konnte durch das Engagement der 11. Klassen, v.a. der GMF 11c, in diesem Schuljahr im Rahmen unserer Berufsschule entgegen gewirkt werden. 

Susanne Schubert

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