20.11.2019
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London's calling

Eintrag vom 11.07.2012


London's calling

Am 03.06.2012 um 05:45 Uhr morgens war es nach langer Zeit der Vorfreude endlich soweit – unser London-Abenteuer konnte beginnen! Mit dem Flughafentransfer-Bus starteten wir an der Bamberger Berufsschule zum Nürnberger Flughafen und flogen über Düsseldorf nach London Stansted. Am Flughafen holte uns ein Mitarbeiter des ADC-College ab und brachte uns direkt nach Harrow, einem Vorort von London. Dort lernten wir Giovanni und seine Frau Angela, die Leiter des Colleges kennen, die uns herzlich begrüßten. Schon bei unserer Ankunft standen die meisten Gasteltern auf dem Parkplatz bereit, um uns direkt in unser dreiwöchiges zu Hause zu bringen. Viele erlebten bereits bei der Ankunft in den Gastfamilien und den anschließenden Abendessen den einen oder anderen Kulturschock. 

Am nächsten Tag lernten wir im College unseren Lehrer Tom kennen, der uns in der ersten Woche täglich von 9 bis 12:30 Uhr die englische Sprache näher brachte. Aufgrund seiner lustigen Art war der Unterricht sehr kurzweilig und unterhaltsam. Er griff interessante und aktuelle Themen, wie die Olympics, auf,  wobei aber auch berufsbezogene Übungen wie Marketinganalysen ein wichtiger Bestandteil der Stunden waren. 

Neben dem Unterricht kam gerade in der ersten Woche die Freizeit, die wir natürlich direkt in London verbrachten, nicht zu kurz. Wir erkundeten zunächst die Stadt und begutachteten bekannte Sehenswürdigkeiten, wie das London Eye, den Big Ben, die Houses of Parliament, den Piccadilly Circus und besuchten u.a. die National Gallery und ein Gruselkabinett. Gleich am ersten Tag erlebten wir ein echtes Highlight – das Jubiläumskonzert der Queen, auf dem Persönlichkeiten wie Robbie Williams, Elton John, Paul McCartney und viele mehr, live auftraten. Die Menschenmengen waren gigantisch und die vielen englischen Flaggen demonstrierten den enormen Landesstolz und vor allem die Begeisterung der Briten von der Royal Family.

In der zweiten Woche startete unser Praktikum und die Arbeit stand erst mal im Vordergrund.  Den Arbeitsweg durch das bunte Londoner Verkehrschaos allein zu bewältigen war schon mal die erste Herausforderung. Hinzu kam natürlich das Wetter, das uns an den meisten Tagen Regen und starken Wind bescherte. Wir landeten in Betrieben verschiedenster Art. Die Praktikumsplätze wurden berufsspezifisch für den jeweiligen Ausbildungsberuf der Azubis ausgesucht. Da der Großteil der Gruppe Medienkaufleute waren, waren wir in unterschiedlichen Medienbereichen tätig, wie zum Beispiel in einer Medien- und Werbeagentur, einer Filmproduktionsfirma, in Druckfirmen sowie einer Softwarefirma. Unter den Betrieben befanden sich außerdem eine Elektrofirma und eine Vertriebsstelle eines Industrieunternehmens. Glücklicherweise gab uns Herr Schimmel, unser Kontaktmann in London, vorab Tipps und erzählte uns von der Etikette in England. Vor allem im Büro machten wir zahlreiche interkulturelle Erfahrungen. Angefangen bei den sehr kleinen, oft chaotischen Büros, über den ausgesprochen höflichen Umgang mit Kollegen, bis hin zu der Tatsache, dass Engländer grundsätzlich jeden duzen, auch Kunden werden mit dem Vornamen angesprochen.

Unser Arbeitstag begann zwischen 9 und 10 und endete zwischen 16 und 17 Uhr. Meist stand danach noch ein freiwilliges Treffen im ADC-College auf dem Tagesplan, bei dem wir Organisatorisches klärten und die Möglichkeit hatten, die Tagesberichte für die Nationalagentur NABiBB abzugeben. Wochenenden vergingen immer wie im Flug, da es an Freizeitaktivitäten natürlich nicht mangelte: Ein Musicalbesuch bei „Wicked“, ein Guided Walk durch London, Shopping am Camden Market (für alle Mädels: sehr empfehlenswert J) und vieles mehr. Herr Schmeiser, der uns als Lehrkraft begleitete, organisierte am letzten Wochenende ein Treffen zum „High Tea“ – die typisch englische Teestunde mit Tee und Scones in einem schicken Restaurant, in dem wir einen waschechten Einblick in gehobenes Ambiente bekamen. Ein weiteres Highlight war wohl die Kinopremiere von „Rock of Ages“, bei der wir Tom Cruise auf der Bühne bestaunten!

An dieser Stelle wollen wir uns herzlich bei den Organisatoren und Sponsoren der Londonfahrt bedanken. Es war eine tolle Erfahrung und wir werden diese Zeit nie vergessen!

 

Tina Giebfried und Julia Nedoma für die Gruppe

            

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