22.10.2017
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Schulentlassgottesdienst zum 10. Mal im Bamberger Dom

Eintrag vom 27.08.2017


Schulentlassgottesdienst zum 10. Mal im Bamberger Dom

Den festlichen Schulentlassgottesdienst feierte die Berufsschule III im Bamberger Dom.           Foto: C. Dillig

 

Nach dem Lebensschatz suchen 

Das Ende der Ausbildungszeit mit einem festlichen Gottesdienst im Dom begehen – dies wurde heuer wieder den Abschlussklassen der Berufsschule III Bamberg ermöglicht. Bereits zum zehnten Mal feierte man an diesem für manchen vielleicht ungewöhnlichen Ort ein wichtiges Ereignis im Leben der jungen Menschen.

Begonnen hatte diese Tradition zum 1000 jährigen Bestehen des Bistums. Damals war es als einmaliger Beitrag der Schule zum Jubiläum gedacht. Nun bedankten sich die für die Feier verantwortlichen Religionslehrkräfte Ansgar Feldmann und Thomas Leimbach für die Möglichkeit, die Bischofskirche zu nutzen. In der ökumenischen Feier gaben sie den Schülern Bedenkenswertes mit auf ihren zukünftigen Lebensweg. Wie wird unser Tun heute bestimmt? Einst gab es den gnädigen Gott, der Fehler verzieh. Heute werde das Gewicht des Tuns von Twitter, Facebook, Google, Instagram und Co. bestimmt. Das Internet vergesse jedoch nicht, gab Feldmann in seinen Begrüßungsworten zu bedenken. Er  fragte in Anlehnung an einen Satz aus dem Matthäusevangelium nach dem Lebensschatz der jungen Leute. Was wird heute zum Schatz oder gar zum Gott? Könnte dieser Schatz nicht auch Jesus Christus sein, in dem sich Gott für die Menschen entschieden habe?

Dem Schatz spürte auch Thomas Leimbach nach. Sind Job, Gehalt, das Materielle wichtig? Er appellierte an die Schüler, diesen Dingen nicht ihre ausschließliche Sorge zu widmen, nicht davon abhängig zu werden „was ich habe oder meine, noch mehr haben zu müssen“. Leimbach lenkte den Blick weg vom Besitz hin zur Beziehung, zu den Menschen. Zugleich habe jeder aber auch die Sehnsucht nach etwas Göttlichem in sich – und auch dem gelte es nachzuspüren.

Mit der Bitte, Wichtiges von Unwichtigem unterschieden zu können, ein Gespür für die eigenen Bedürfnisse zu entwickeln und etwas zu haben, für das man sich begeistern kann, griffen die Fürbitten diese Gedanken noch einmal auf.

Den Gottesdienst hatten auch die Religionslehrer Ilone Reichert und Wolfgang Bezold mitgestaltet. Ein Bläserensemble, in dem Schüler mitwirkten, gestaltete die Feier musikalisch.

C. Dillig

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